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Im rauhen Waldviertel, im Norden Rußlands, inmitten des Onegasees verliert sich die kleine Insel Kishi. Wie im Märchen ragen aus dem Wasser die herrlichen Bauten eines Holzensembles hervor.
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Die 22-kuppelige Christi-Verklärungs-Kathedrale (1714), ein Zeltdachglockturm (1874) und die rätselhafte Maria-Schutz-Kirche wurden hier auf der Insel "geboren". Sie sind alle nur mit der Axt gebaut, ohne einen einzigen Nagel. Es leuchten silbrige Kuppeln und Kirchen-"Zwiebelchen", gedeckt mit aus Espenholz geschnitzten Dachschindeln. Die Legende sagt, daß ein unbekannter Meister, nachdem er den Aufbau der Christi-Verklärungs-Kirche beendet hatte, die Axt nahm und sie in den See warf, damit sich das Wunder nicht mehr wiederholte. "Es gab nicht, es gibt nicht und es wird eine solche nicht mehr geben."
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